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Wie ich mit meiner Kippa auf dem Kopf einen Salafistenprozess besuchte

Von Yonathan Shay

Der Imam Ismail Abdallah sorgte im Sommer 2014 mit einer Hasspredigt in der bei Salafisten beliebten Neuköllner Al-Nur-Moschee für Schlagzeilen und wurde wegen Volksverhetzung angeklagt. Ich habe den Prozess gegen ihn im Berliner Amtsgericht Tiergarten besucht.

„Oh Allah, töte die zionistischen Juden (...). Zählt und tötet sie bis zum letzten", sagte Abdallah in seiner Predigt, die vom Mediendienst „Memri-TV" ins Englische übersetzt wurde. Das Middle East Media Research Institute (MEMRI) ist eine von amerikanischen Juden gegründete Organisation zur Beobachtung der Medien im Nahen Osten, die Predigten, TV-Sendungen und Interview aus dem Arabischen übersetzt.

Als der Skandal um Imam Ismail Abdallah 2014 publik wurde, stellten nach Angaben des Polizeisprechers Stefan Redlich zehn Personen Strafanzeige wegen Volksverhetzung. Darunter der Berliner Abgeordnete Burkard Dregger (CDU) und die Direktorin des American Jewish Comitee Berlin (AJC), Deidre Berger. Nun, eineinhalb Jahre später, kommt es zum Prozess, den ich im Auftrag des AJC Berlin beobachte, um herauszufinden, was passieren wird.

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18.12.2018 Meinung
Schlagworte
Antisemitismus

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