Meldung

AJC begrüßt solidarisches Zeichen für Israel in Berlin

21.10.2015

Anlässlich der nicht abnehmenden Terrorwelle in Israel, haben sich am gestrigen Abend spontan 250 Berlinerinnen und Berliner vor dem Brandenburger Tor zu einer Solidaritätskundgebung für Israel versammelt.

Zur Veranstaltung hat das „Bündnis gegen Antisemitismus und Anitzionismus“ aufgerufen, das u.a. vom Zentralrat der Juden, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und dem AJC unterstützt wurde.

„Es war uns wichtig, ein Zeichen für die Menschen in Israel zu setzen, die tagtäglich dem Terror ausgesetzt sind“, sagte Deidre Berger, Direktorin des AJC Berlin Ramer Institute for German-Jewish Relations.

In ihrer Rede auf der Kundgebung kritisierte Berger die mangelnde Verurteilung der jüngsten Terrorwelle: „Das Schweigen in Reaktion auf die jüngste Terrorwelle ist wirklich ohrenbetäubend. Wir erwarten von der Politik, dass sie den Terror unmissverständlich verurteilt und von der palästinensischen Führung ein Ende der Aufstachelung zur Gewalt verlangt.“

Auch der israelische Botschafter in Deutschland, Yakov Hadas-Handelsman, verurteilte die Hetzkampagne gegen die Bürger seines Landes: „Die Menschen in Israel wollen Frieden. Aber die Realität sieht gerade ganz anders aus. Tagtäglich werden Menschen in Israel ermordet und die Welt schweigt. Und wenn sie nicht schweigt, ist Israel ganz schnell der Sündenbock.“

An der Kundgebung beteiligten sich u.a. auch der frühere Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Hellmut Königshaus, Anhänger von SPD, CDU, Grünen und Piraten, des DGBs und anderer zivilgesellschaftlicher Organisationen. 

21.10.2015 Meldung

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