Meldung

Behörden decken auf: Drogenhandel finanziert Terror der Hisbollah

03.02.2016

Amerikanische und europäische Sicherheitskräfte nahmen letzte Woche die Anführer eines Netzwerkes fest, welches im vergangenen Jahr durch Handel von Kokain und Geldwäsche die libanesische Organisation Hisbollah („Partei Gottes“) finanzierte. Dies gab die US-amerikanische Drogenbehörde DEA laut der Online-Ausgabe der Deutschen Welle vom Dienstag bekannt. Unter den festgenommenen befindet sich demzufolge auch der Libanese Mohamad Noureddine,  der wegen seiner führenden Rolle bei der Finanzierung von terroristischen Gruppen im Libanon und Irak  von den USA als gesuchter Terrorist gelistet wird.

An den andauernden Ermittlungen sind laut DEA die Sicherheitsbehörden von sieben Staaten, darunter auch Deutschland, beteiligt. „Sie heben den weltweiten und gefährlichen Zusammenhang von Drogenhandel und Terrorismus erneut hervor“, so die DEA. Die Aktivitäten des Netzwerkes hätten sich bis nach Kolumbien und Südafrika erstreckt. Einen erheblichen Teil des Geldes hätte das Netzwerk an die Hisbollah weitergeleitet, die damit ihren bewaffneten Kampf an der Seite des syrischen Regimes finanziere. Durch den Einsatz tausender Truppen ist die vom Iran gesteuerte Terrorogranisation maßgeblich am Machterhalt Assads beteiligt. 

03.02.2016 Meldung

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