Meldung

Donald Trump, verwerfen Sie die Idee eines Muslim-Registers!

22.11.2016

“Ethnische und religiöse Gruppen auszusondern ist abscheulich und gegen die Verfassung“, sagt AJC CEO David Harris.

Der schädliche Vorschlag, ein Register für Muslime zu schaffen, kam erstmals vor einem Jahr während des Präsidentschaftswahlkampfs zum Vorschein. AJC hat das Vorhaben damals verurteilt und die Zurückweisung von führenden Politikern begrüßt.

Nach der Präsidentschaftswahl wurde die Idee erneut in öffentlichen Statements von Mitgliedern von Trumps Übergangsteam und des zukünftigen Chef des Weißen Hauses, Reince Priebus, geäußert.

„Wenn alle Muslime in unserem Land zur Zielscheibe werden, dann entspricht das einem Horror-Film, den wir Juden nur allzu gut kennen. Solche Ideen können schnell zu verstärkten Anfeindungen, Verfolgung und Schuldzuschreibungen führen. In den Vereinigten Staaten ist kein Platz – welcher Art auch immer -  für spaltende und hasserfüllte Rhetorik“, sagte Harris abschließend.

Das American Jewish Committee engagiert sich seit seiner Gründung vor 110 Jahren in inter-religiösen Fragen. Erst kürzlich gab das AJC die Gründung eines muslimisch-jüdischen Forums bekannt, das in Kooperation mit der Islamischen Gesellschaft Nordamerikas gegründet wurde.

Seit 2001 veranstaltet das AJC Berlin Ramer Institute regelmäßig einen jüdisch-türkischen Führungskräfteaustausch („Turkish-Jewish Young Professionals Roundtable“). Derzeit befindet sich auf Einladung des AJC eine deutsche Gruppe türkischer, kurdischer, alevitischer und jezidischer Meinungsmacher in Israel. 

22.11.2016 Meldung

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