Meldung

Trier unterstützt Mayors United Against Anti-Semitism

26.02.2016

Wolfram Leibe, Oberbürgermeister der Stadt Trier, unterstützt als 25. deutsches Stadtoberhaupt die Kampagne „Mayors United Against Anti-Semitism“ des American Jewish Committee (AJC). Leibe unterzeichnete den Aufruf im Beisein von AJC Berlin Direktorin Deidre Berger in der Rheinland-Pfälzischen Landesvertretung in Berlin.

„Nein zum Antisemitismus und zwar in aller Entschlossenheit. Das ist meine Haltung. Wir dulden keinen Hass in unserem Land. Weder gegen jüdische Bürger noch gegen andere Religionsgemeinschaften. Ein jeder Mensch soll friedlich und in Frieden nach seiner eigenen Façon hier leben können“, begründete Wolfram Leibe (SPD) seine Unterstützung für die Initiative.

Die Unterzeichner der Initiative „Mayors United Against Anti-Semitism“ bekennen sich zu einer Null-Toleranz-Politik im Kampf gegen Judenhass und zur Gewährleistung der Sicherheit jüdischer Gemeinden.

„Gerade vor dem Hintergrund der antisemitischen Hassdemonstrationen in den vergangenen Jahren und der Terroranschläge von Paris, Kopenhagen und Brüssel, ist der Rückhalt so vieler Städte und Gemeinden ein wichtiges Signal für den Schutz jüdischer Gemeinden. Wir freuen uns, dass Trier mit seiner stolzen jüdischen Geschichte die Kampagne unterstützt“, sagte Deidre Berger, Direktorin des AJC Berlin Ramer Institute for German Jewish Relations.

Die europäische Kampagne startete im Oktober 2015 mit der Unterschrift der Pariser Bürgermeisterin Anne Hildago und wird mittlerweile aus London, Prag und Kiew unterstützt. In Deutschland haben unter anderem Olaf Scholz, Oberbürgermeister von Hamburg und Thomas Geisel, Oberbürgermeister aus Düsseldorf, den Kampagnenaufruf unterschrieben.

„Das Zusammenleben als tolerante Gemeinschaft ist unsere große Stärke in Deutschland und die lassen wir uns von niemand nehmen. Ein respektvoller Umgang miteinander und gegenseitige Achtung voreinander ist die Basis unserer Demokratie.Für Antisemitismus ist dabei kein Platz. Wir werden  dem unsere Werte entgegen setzen: Freiheit, Gerechtigkeit und Toleranz“, ergänzte Wolfram Leibe.

Die Kampagne entstand im Juli 2015 in den Vereinigten Staaten. Mittlerweile haben mehr als 300 Bürgermeister, die mehr als 75 Millionen US-Bürger vertreten, den Aufruf unterschrieben.

Das American Jewish Committee (AJC) wurde 1906 in New York von amerikanischen Juden vorwiegend deutscher Herkunft mit der Zielsetzung gegründet, jüdische Sicherheit zu gewähren und Demokratie, Menschenrechte und Völkerverständigung weltweit zu fördern. 110 Jahre nach der Gründung ist das AJC eine global aufgestellte Organisation mit 22 regionalen US Büros, 10 internationalen Zweigstellen und über 30 Partnerschaften mit jüdischen Gemeinden weltweit. 

Foto: (C) Gregor Zielke/AJC 

26.02.2016 Meldung

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