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Was bewegt die Welt 2016? Diskussion mit Norbert Röttgen.

19.02.2016

Was bewegt die Welt 2016? Mit Norbert Röttgen hat unser AJC Berlin Transatlantic Roundtable diskutiert, wie Deutschland auf die internationalen Krisen reagieren muss. "Der Nahe Osten schlägt nach Europa über. Bisherige Ordnungsstrukturen zerfallen", konstatierte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses. Um Europa bei der Flüchtlingskrise zu einen, warb Röttgen für weitreichende Kompromisse u.a. in der Wirtschafts- und Finanzpolitik und bei der Ostsee-Pipeline "Nordstream". Deutschland sollte hier die Initiative ergreifen.

Gegenüber Russland ging Röttgen hart ins Gericht: Russland sei im Nahen Osten der maßgebliche Treiber der Konflikte. Durch die Ausweitung der Luftschläge torpediere Moskau den Wiener Prozess auf Kosten der Zivilgesellschaft, was Europa durch steigende Flüchtlingszahlen direkt zu spüren bekommt. Röttgen erinnerte zugleich an das Schicksal der Ukraine: Noch immer werde westliche Ukraine vom Kreml als Bedrohung empfunden und wird das Land durch Moskaus Einfluss destabilisiert. Einer Aufweichung der Sankionen gegenüber Russland erteilte der Außenexperte daher eine klare Absage

19.02.2016 Meldung

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